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Kreuzstich — Kreuze auf ein Raster malen

Ein Raster aus kleinen Zellen. Jede Zelle, die du malst, wird ein X aus Garn; leere Zellen bleiben Stoff. Genau dieser Stoff zwischen den Kreuzen ist der Look – nichts deckt ihn zu.

Du malst mit dem Pencil, Kreuz für Kreuz oder in Strichen. StitchPencil macht aus den gemalten Zellen Stiche, die die Maschine sticken kann: die Kreuze einer Reihe hin und zurück, in jedem Kreuz derselbe Schenkel oben, und zwischen Flächen, die sich nicht berühren, wird der Faden geschnitten.

Ein Kreuzstich ist ein eigenes Motiv, wie eine Schrift: Galerie → Neu → Neuer Kreuzstich …. Wähle den Rahmen und die Größe eines Kreuzes; der Dialog zeigt, wie viele Kreuze hineinpassen. Die Galerie markiert es mit Kreuzstich, und der Filter über den Karten zeigt Alle, Motive, Kreuzstich oder Schriften.

Ein Kreuzstich-Motiv öffnet sich immer in der Kreuzstich-Ansicht – eine andere Ansicht, in die man zurück müsste, gibt es nicht. Sie öffnet sich in Gestickt: die echten Stiche, so wie sie gestickt werden, und du malst direkt darauf – was du malst, liegt flach über dem Faden, bis du den Pencil abhebst, und wird dann zu Stichen. Muster in der Leiste ist das Zählmuster: Rasterlinien, jede zehnte stärker, die Symbole aus dem Ansicht-Menü und Teilstiche als klare Formen. In beiden Ansichten kannst du malen; wechsle, wenn du zählen willst.

1× | 2× in der Leiste legt fest, wie oft das, was du als Nächstes malst, gestickt wird: 2× gibt ein volleres Kreuz, 1× ein leichteres. Wechsle es beim Malen, um einzelne Stellen hervorzuheben – ein 1×-Kreuz erscheint mit dünnerem Faden. Übermalen mit der anderen Einstellung ändert eine Zelle; beim Verschieben einer Auswahl bleibt es erhalten.

Ein Bild abpausen: Hol es wie gewohnt über das Plus im Ebenen-Panel (Bild) herein. Unter dem Raster wird der Stoff zu Pauspapier – das Bild scheint durch, die Kreuze bleiben deckend –, und du malst es Zelle für Zelle nach. Um es von Hand zu setzen, tippst du die Zeile des Bildes im Ebenen-Panel an: Wie in einem Motiv ziehst du es an seinen Platz und ziehst an seinen Griffen, um es zu skalieren und zu drehen. Ein Tipp auf Malen oder ein anderes Kreuzstich-Werkzeug bringt dich zurück zum Malen. Über den Stichen zeigen in den Einstellungen des Bildes legt es stattdessen obenauf. Zwei Knöpfe darunter setzen das Bild exakt, was mit dem Finger nie ganz gelingt: Auf das Raster legen legt es über das ganze Raster, mittig und so groß, wie es hineinpasst – ein QR-Code mit 37 Modulen auf einem Raster mit 37 Zellen liegt dann Modul auf Zelle; An Zellen einrasten behält die Größe des Bildes, auf ganze Zellen gerundet, und setzt seine Kanten auf die Zelllinien.

2,0 mm, zweimal gestickt, ist die Vorgabe – das haben die Probestücke ergeben. 1,8 mm ist feiner; ab 2,5 mm wirken die Kreuze eher wie ein Netz als wie eine gefüllte Fläche.

In jedem Motiv bietet das Plus in der Kopfzeile des Ebenen-Panels unter Kreuzstich zwei Wege:

  • Aus der Galerie … – ein Kreuzstich-Motiv auswählen. Es landet als Block in der Rahmenmitte, ohne Stoff: Im Motiv ist es nur seine Stiche, neben einer Sashiko-Füllung oder einem Satinrand.
  • Neuer Kreuzstich … – einen neuen direkt an Ort und Stelle malen, für die Rose, die es noch nicht gibt. Die Kreuzstich-Ansicht öffnet sich über dem Motiv, das blass sichtbar bleibt.

Beide fragen, wie der Kreuzstich hineinkommt:

  • Als Kopie (Vorgabe) – eine eigene Version nur in diesem Motiv. Änderungen daran lassen das Original in der Galerie unberührt.
  • Verknüpft – änderst du das Original in der Galerie, ändert es sich in jedem Motiv, das es verknüpft. Ein neuer Kreuzstich auf diesem Weg wird unter dem Namen, den du ihm gibst, ein Kreuzstich-Motiv in der Galerie.

Einmal auf einen Block tippen wählt ihn aus, noch einmal öffnet die Kreuzstich-Ansicht – oder Bearbeiten. Fertig führt zurück ins Motiv. Ein verknüpfter Block gibt Gemaltes an sein Original weiter; öffnet sich ein Motiv, holen seine verknüpften Blöcke den neuesten Stand ihrer Originale und sagen es. Wo ein Block liegt und wie er gedreht ist, bleibt so, wie du ihn platziert hast.

Die Einstellungen des Rasters zeigen, woher ein Block stammt – Verknüpft mit „Rose“ oder Kopie von „Rose“. Verknüpfung lösen macht einen verknüpften Block zu einer eigenen Kopie. In der Galerie sichern bewahrt einen Block als eigenes Kreuzstich-Motiv auf.

Weitergeben: Eine Motivdatei trägt ihren Kreuzstich immer vollständig – wer sie öffnet, kann ihn sticken und bearbeiten. Nur die Verknüpfung zu deinem Original bleibt bei dir: Auf dem anderen iPad ist der Block eine Kopie, und In der Galerie sichern macht daraus ein eigenes Original.

In der Kreuzstich-Ansicht hält die Werkzeugleiste, was der Pencil tut:

  • Raster – die Einstellungen des Rasters: Größe, oberer Schenkel und Zellgröße (siehe unten).
  • Malen – die Kachel zeigt den aktiven Stitch; noch einmal tippen oder halten öffnet alle Stitches – die Kreuzstich-Voreinstellungen, so wie sie auch beim Zeichnen heißen:
    • Ganze Zellen: Kreuz, Fein und Pixel, je 1, 2 oder 3 Zellen breit. Ein Raster mischt sie: Kreuze für die Fläche, Pixel-Blöcke als Akzent – jede Zelle wird in der Technik gestickt, mit der es gemalt wurde.
    • Weitere Zellen: Mini (vier kleine Kreuze in einer Zelle), Hoch und Breit (zwei Kreuze nebeneinander bzw. übereinander), Aufrecht (ein + durch die Mitte), Doppelkreuz (ein Kreuz mit einem aufrechten darüber) und Stern (acht Sehnen um die Mitte). Jede füllt eine Zelle und wird gestickt, wie Hatch es stickt: auf den eigenen Linien der Zelle, nie auf einer Kante. Mini, Hoch und Breit gehen auch in Teilen: Ein Tipp setzt nur das kleine Kreuz unter dem Pencil – das Viertel der Zelle, die linke oder rechte Hälfte, die obere oder untere –, und ein Tipp auf ein gesetztes Teil legt das nächste dazu, wie Hatch es macht (unten rechts, unten links, oben rechts, oben links; links, dann rechts; oben, dann unten), bis die Zelle voll ist; Ziehen malt ganze Zellen, der Radierer leert eine. Mit dem Teilstich-Werkzeug ist ein Tipp an einer Ecke ein Viertel, dieselbe Ecke noch einmal macht daraus den halben Schenkel, der nächste Tipp den Dreiviertelstich an der nächsten Ecke im Uhrzeigersinn, der vierte ein ganzes Kreuz; ein Tipp in die Zellmitte setzt den unteren Schenkel, ein zweiter den oberen.
    • Teilstich – durch eine Zelle ziehen gibt einen Halbstich; er neigt sich so, wie du ziehst. Nahe einer Ecke tippen gibt einen Viertelstich. Tippst du die freie Ecke eines Halbstichs an, wird er ein Dreiviertelstich – der Stich, der eine Kante rundet. Dasselbe Viertel noch einmal getippt verschwindet.
    • Rückstich – zeichnen; beim Abheben wird die Linie geglättet und von Loch zu Loch gelegt. Loch zu Loch – ein Loch nach dem anderen antippen, ein Ring zeigt, wo die Linie weitergeht, das letzte Loch noch einmal antippen beendet sie. Ein Tipp auf einen Rückstich nimmt ihn heraus.
    • Knötchen – tippen für ein Knötchen auf einer Ecke, einer Kantenmitte oder einer Zellmitte. Noch einmal tippen nimmt es heraus.
  • Radieren – nimmt Kreuze heraus und die Rückstiche und Knötchen in den Zellen, über die er fährt. Ein Doppeltipp auf den Pencil wechselt zwischen Malen und Radieren.
  • Füllen – ein Tipp füllt alle Zellen einer Farbe (oder alle leeren), die an die angetippte Zelle mit einer Kante anschließen, in der Technik des aktiven Stitches.
  • Formen – Kreis, Rechteck, Dreieck, Herz, Stern oder Raute wählen, Gefüllt oder als Umriss, Abgerundet (mit Dreiviertelstichen) oder als Treppe; dann auf dem Raster aufziehen. Die Form zeigt sich schon beim Ziehen und nimmt die Technik des aktiven Stitches.
  • Auswählen – ein Rechteck über Zellen ziehen oder eine Schlinge um sie zeichnen. Ziehst du die Auswahl, wandert alles darin mit – jedes Garn und jede Technik, Teilstiche, Rückstiche und Knötchen. Leere Zellen einer Auswahl sind durchsichtig. Mit Auswahl bietet die Leiste Kopieren (beim nächsten Verschieben bleibt eine Kopie stehen), Seitlich und Kopfüber (spiegeln), Drehen (eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn), Umfärben (ins aktive Garn) und Löschen. Ein Tipp neben die Auswahl lässt sie los. Was über den Rand des Rasters geschoben oder gedreht wird, ist weg.
  • Spiegeln – malt jeden Strich zwei- oder viermal, gespiegelt über die Mitte des Rasters; eine blaue Linie zeigt sie. Radieren, Füllen und Formen werden mitgespiegelt.

Der HUD zeigt, womit der Pencil malt: Der Puck ist der aktive Stitch in der Farbe des aktiven Garns. Antippen öffnet den Ring; ist er offen, wechselt ein schneller Wisch zur Seite am Puck zwischen Stitches (deine Favoriten – langer Druck auf einen Stitch unter Malen legt ihn hinein oder nimmt ihn heraus) und Garne (bis zu zwölf, + für ein weiteres). Verschieben kannst du den HUD immer, indem du den Puck ziehst, ob der Ring offen ist oder nicht.

Gerade Linien und Formen von Hand: Lass den Pencil am Ende eines Strichs ruhen, wie beim Zeichnen. Der Strich wird eine gerade Linie ab seinem Anfang, und der Pencil bewegt ihr Ende weiter, bis du ihn abhebst. Ein Strich, der zu seinem Anfang zurückkommt, wird zu dem Kreis, Rechteck oder der anderen Form, nach der er aussieht.

Was du malst, zeigt sich sofort als der Stich, der daraus wird – Kreuze im Look des Rasters, Teilstiche als ihre Schenkel. Symbole im Ansicht-Menü wechselt zum Muster und zeigt dort das flache Zählmuster.

Jeder Strich ist ein Schritt für Rückgängig. Zwei Finger verschieben und zoomen wie überall. Ein Finger malt nur, wenn Fingerzeichnen in den Einstellungen an ist.

Der Stitch, mit dem du malst, entscheidet – Zelle für Zelle; ein Raster mischt sie frei.

  • Kreuz – jede Zelle ein ganzes Kreuz. Die Vorgabe.
  • Fein – dasselbe Kreuz mit dünner liegendem Garn: Jeder Schenkel ist ein Stich von Ecke zu Ecke, die Reihen laufen im Zickzack hin und zurück, der Stoff scheint durch. Für Hintergründe und Flächen, die leichter wirken sollen als die Figur.
  • Pixel – jede Zelle ein kleiner Block aus geraden Stichen, die Richtung wechselt wie auf einem Schachbrett, mit einer feinen Stofflinie zwischen den Blöcken. Für Pixelart und Aufnäher.

Raster → Ändern … legt fest, wie viele Zellen es quer und hoch hat. Die neun kleinen Quadrate wählen, was an seinem Platz bleibt: oben links behält die obere linke Ecke, und das Raster wächst nach rechts und unten; die Mitte wächst nach allen Seiten. Nichts Gemaltes verschiebt sich auf dem Stoff. Zellen außerhalb eines kleineren Rasters werden entfernt.

Oberer Schenkel wählt, welcher Schenkel in jedem Kreuz oben liegt – überall gleich, damit Kreuzstich ruhig aussieht. Die Farbe eines Garns änderst du, indem du mit einem anderen darübermalst oder eine Auswahl umfärbst.

1× / 2× in der Leiste unten legt fest, wie oft das, was du als Nächstes malst, gestickt wird: einmal wirkt mit Maschinengarn dünn, zweimal ist die Vorgabe. Jede Zelle behält ihre Zahl, und 2× über eine 1×-Zelle gemalt macht sie voller. Zellgröße ändert die Größe aller Kreuze auf einmal – das Gemalte bleibt. Sie endet dort, wo das Raster nicht mehr in den Rahmen passt; die Zeile unter dem Regler sagt es.

  • Entlang einer Reihe stickt die Maschine je Zelle zwei halbe Schenkel hin, die sich in der Mitte treffen, und kommt mit ganzem Schenkel, zwei halben und ganzem Schenkel je Zelle zurück – sechs Stiche je Kreuz bei 2×, jeder Schenkel ein ganzer Stich plus zwei halbe, überall derselbe Schenkel oben. Kein Faden liegt je auf einer Zellkante: Die Kreuze stehen für sich, wie beim Handsticken (so stickt auch Hatch; am 2026-10-13 nebeneinander gestickt).
  • Innerhalb einer Fläche einer Farbe bewegt sich der Faden nur auf den Kanten ihrer eigenen Zellen – nie über nackten Stoff.
  • Zwischen Flächen einer Farbe, die sich nicht berühren, wird der Faden vernäht und geschnitten. Wo Zellen eines später gestickten Garns die Lücke bedecken, läuft der Faden stattdessen darunter durch, und nichts wird geschnitten.
  • Rückstiche und Knötchen werden nach allen Kreuzen gestickt, einmal, je Garn in einem Zug und fein vernäht – wie von Hand: der Umriss liegt obenauf. 1× / 2× gilt nur für die Kreuze.
  • Der Radierer nimmt auch die Rückstiche und Knötchen in den Zellen heraus, über die er fährt.
  • Manche Maschinen schneiden sehr kurze Wege nicht. Auf der bernette b70 blieben Wege unter etwa 6–8 mm als Faden auf dem Stoff liegen. Flächen, die so nah beieinander liegen, verbindest du am besten mit einer oder zwei Zellen oder deckst die Lücke mit einer anderen Farbe.

Nichts lässt sich in Kreuzstich umwandeln: In Zellen nachgezeichnete Formen sticken nie sauber. Kreuzstich wählt man bei Neu → Kreuzstich oder fügt ihn wie oben ein. Ein Raster selbst bleibt zusammen – Gruppe lösen, Vereinigen, Verbinden, Kontur und Wiederholen werden dafür nicht angeboten.

Mit einem Kreuzstich-Raster im Motiv bekommt das Ansicht-Menü (das Auge neben dem Zoom) Symbole – beim Malen das flache Zählmuster, ein Zeichen je Garn in jeder Zelle, ab etwas Zoom – und Raster, das die Rasterlinien auch nach Fertig über den Stichen zeigt.

Ja – und zwar in der App gemacht, nicht als Bild abgepaust. Ein QR-Code ist ein Quadrat aus Modulen, und wenn die App ihn macht, ist jedes Modul eine Zelle (oder ein Block aus 2 × 2 Zellen), exakt. In einem Kreuzstich-Motiv hat das Plus im Ebenen-Panel QR-Code …: Tipp einen Link oder einen Text ein, wähle 1 Zelle oder 2 × 2 Zellen je Modul, die Ruhezone (der leere Rand, den ein Scanner braucht, vier Module nach Standard) und die Fehlerkorrektur (Vorgabe Hoch – sie lässt den Code ein paar Kreuze verkraften, die ein Scanner nicht als Quadrat liest). Das Blatt zeigt den Code, wie viele Zellen er braucht und seine Größe im Rahmen; das Raster wächst, wenn der Code mehr Zellen braucht, als es hat, soweit der Rahmen es zulässt. Unter Dunkle Module und Helle Module wählst du Garn und Stitch jeder Seite: Vorgabe sind die dunklen im Garn des Pencils und die hellen bleiben dem Stoff überlassen – das übliche Dunkel auf Hell; auf dunklem Stoff stickst du die hellen Module in hellem Garn und überlässt die dunklen dem Stoff, oder du gibst beiden ein Garn. Die Ruhezone folgt den hellen Modulen. Als Stitch geht jeder Ganzzellen-Stitch – Kreuz, Fein, Pixel, Mini, Hoch, Breit, Aufrecht, Doppelkreuz oder Stern –, und jede Seite darf ihren eigenen haben, etwa die dunklen Module in Pixel und die hellen in Kreuz. Ein Scanner liest Helligkeit, nicht Textur: Halte die beiden Farben weit auseinander und gib der dunklen Seite den dichteren Stitch; bei Stern und Aufrecht scheint Stoff durch, sie lesen sich heller. Einfügen malt den Code mittig und leert alles unter ihm und seiner Ruhezone – ein Schritt für Rückgängig.

Ein Code auf dem Handy-Bildschirm hat keine Lücken; Kreuze haben welche. Ein deckender Look liest sich am besten – Pixel oder Fein, zweimal gestickt, dunkles Garn auf hellem Stoff –, und 2 × 2 Zellen je Modul scannt aus größerer Entfernung. Stick ein Probestück und scanne es, bevor du dich darauf verlässt: Der Code entsteht offline auf dem iPad, nichts wird irgendwohin gesendet.

Der Design-Check nennt Kreuzstich-Flächen dicht beieinander: Schnitte innerhalb eines Garns, nach denen die Nadel weniger als 7 mm weiterfährt. Die bernette b70 hat so kurze Wege in den Probestücken nicht geschnitten; der Faden blieb auf dem Stoff. Verbinde solche Flächen mit ein, zwei Kreuzen oder fülle die Lücke mit einem später gestickten Garn – darunter braucht der Weg keinen Schnitt.