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Stickentwurf — ein erster Entwurf aus flächiger Grafik

Ein experimentelles Werkzeug, das ein flächiges Bild — einen Sticker, ein Logo, eine Strichzeichnung — in bearbeitbare Stichobjekte verwandelt: Flächen werden Füllungen, Linien können Laufstiche werden. Es macht einen groben ersten Entwurf, nie ein fertiges Motiv; du verfeinerst das Ergebnis immer von Hand mit den gewohnten Werkzeugen. Es ist standardmäßig aus.

App-Einstellungen → Labs → Stickentwurf. Eine Rückfrage erklärt, dass das Werkzeug noch in Entwicklung ist. Danach erscheint in der Werkzeugleiste über Auswählen eine Kachel Stickentwurf erstellen; sie nimmt ein Bild aus der Fotomediathek oder aus Dateien und öffnet den Assistenten.

  • Verläufe werden Blends — ein Farbverlauf im Bild wird ein echter Blend aus zwei oder drei Garnen statt gestreifter Bänder.
  • Linien erkennen — dünne dunkle Linien werden Laufstiche, statt in den Füllungen ringsum zu verschwinden.
  • Hintergrund entfernen und Entrauschen — das Papier hinter der Grafik und das JPG-Rauschen darin fallen weg.
  • Texturrichtung folgen — Füllungen nehmen ihren Winkel aus der Maserung der Fläche.
  • Original als Referenz behalten — das Bild bleibt als Referenzbild unter den Stichen auf der Arbeitsfläche.

Die Ergebniszeile sagt, was passiert ist: wie viele Flächen zu Objekten wurden und wie viele Details weggelassen wurden — die sind in der Vorschau gestrichelt gezeichnet, damit du vor dem Übernehmen siehst, was fehlt. Text im Bild wird als Zone erkannt und absichtlich ausgelassen: Buchstaben werden besser als Text gesetzt.

Fotos und komplexe Bilder. Ein Bild mit weichen Schatten, vielen ähnlichen Farben oder feiner Textur lässt sich nicht verlässlich umwandeln — der Assistent sagt es, wenn das Bild nach einem Foto aussieht. Dafür zeichnest du über einem Referenzbild von Hand nach.