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Welches iPad, welcher Stift?

Ein iPad Air 11″ oder 13″ mit M4 — oder neuer. Damit hast du reichlich Leistung, genug Arbeitsfläche und den Apple Pencil Pro.

Die Richtung ist klar: ein iPad mit M-Chip. Große Motive werden darauf schnell neu berechnet, und die Arbeitsfläche bleibt auch bei zehntausenden Stichen flüssig. Ob es am Ende ein Air oder ein Pro wird und ob 11 oder 13 Zoll — das hängt von deinem Budget ab und davon, wie viel Fläche du beim Zeichnen möchtest.

Ja, und gut. Ein iPad Air mit M2 aus zweiter Hand oder als Refurbished-Gerät ist für StitchPencil eine runde Sache — die App selbst wird auf einem solchen Gerät entwickelt.

Bei gebrauchten Geräten gilt der übliche Rat: vorher prüfen, ob wirklich alles läuft. Schau dir das Display auf Flecken und tote Pixel an, prüfe den Akkuzustand, und teste, ob sich dein Apple Pencil verbindet und in jeder Ecke des Bildschirms sauber schreibt.

Nicht empfehlenswert. Der Bildschirm ist mit 8,3 Zoll zu klein für diese App. Beim Digitalisieren brauchst du gleichzeitig die Arbeitsfläche, die Ebenenliste und den Inspektor — auf dem mini bleibt für das Motiv selbst zu wenig übrig, im Hochformat erst recht.

Am Gerät liegt es nicht: Das mini nimmt sogar den Apple Pencil Pro. Es ist schlicht das falsche Format zum Zeichnen von Stickmotiven.

Der Apple Pencil Pro. Er ist der einzige drucksensitive Stift am iPad Air und iPad Pro — und mit dem Pencil-Druck zu arbeiten ist die schönste Art, eine Satinsäule zu zeichnen.

StiftDrucksensitivitätHover
Apple Pencil Projaja
Apple Pencil (USB‑C)neinja
Apple Pencil 1. Generationjanein

Hover heißt: Die Spitze schwebt über dem Display, ohne es zu berühren, und StitchPencil zeigt dir vorab den Namen des Presets unter der Spitze. Squeeze, Rotation und das haptische Feedback des Pencil Pro nutzt StitchPencil derzeit nicht.

Nein. Das ist eine Empfehlung, keine Voraussetzung — StitchPencil funktioniert mit jedem Apple Pencil vollständig.

Der Pencil-Druck steuert die Breite der Satinsäule beim Zeichnen: je fester du aufdrückst, desto breiter das Band. Bei den Satin-Presets ist Drucksensitivität ab Werk eingeschaltet, bei den Laufstich-Presets aus; Tatami nutzt sie nie. Ohne sie kommt die Säule in gleichmäßiger Breite heraus, und du stellst sie danach am Regler ein statt beim Ziehen. Wenn du ohne einen drucksensitiven Stift arbeitest, schalte die Drucksensitivität im Preset einfach aus — dann verhält sich das Werkzeug von Anfang an so, wie es später sticht.

Wer überwiegend importiert, Knoten verschiebt und einstellt, vermisst sie kaum. Wer viel freihändig zeichnet, merkt sie sofort.

Zeichnen ja, Drucksensitivität nein — kein Stift anderer Hersteller ist am iPad drucksensitiv.

Wichtiger ist etwas anderes: StitchPencil lässt standardmäßig nur zeichnen, was das iPad als Stift meldet, damit dein aufgestützter Handballen keine Linien zieht. Der Logitech Crayon erfüllt das, weil er Apples Pencil-Technik benutzt; Handballenerkennung und Neigung funktionieren. Einfache kapazitive Stifte melden sich dagegen als Finger und zeichnen erst, wenn du Mit dem Finger zeichnen einschaltest — dann allerdings zeichnet dein Handballen mit. Davon ist abzuraten.

Wenn iPadOS 26 darauf läuft, kannst du StitchPencil benutzen. Das ist der Fall beim iPad ab der 8. Generation, beim iPad mini ab der 5., beim iPad Air ab der 3. und beim iPad Pro 11″ ab der 1. sowie 12,9″ ab der 3. Generation. Auf älteren Geräten ohne M-Chip dauert das Neuberechnen großer Motive länger — gezeichnet wird trotzdem flüssig.

Prüfe außerdem, welchen Apple Pencil dein Modell annimmt. Das steht in Apples Übersicht zur Pencil-Kompatibilität.